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AUS DER PRAXIS

Drei Situationen, in denen der günstigste Preis
nicht der beste Preis ist.

Preisoptimierung bedeutet nicht, einen Artikel möglichst billig anzubieten. Entscheidend ist, die aktuelle Marktsituation zu erkennen und den Preis innerhalb der individuellen Strategie entsprechend anzupassen.

01 — Marge sichern

Warum günstiger verkaufen, wenn es nicht nötig ist?
Ein Wettbewerber senkt seinen Preis. Ein klassischer Repricer reagiert darauf und zieht den eigenen Preis ebenfalls nach unten – unabhängig davon, ob diese Preissenkung für den Verkauf überhaupt notwendig ist. TOPLISTER betrachtet deshalb nicht nur den günstigsten Wettbewerbspreis. Lieferzeit, Verfügbarkeit und weitere Marktdaten können zeigen, dass das eigene Angebot auch zu einem höheren Preis attraktiv bleibt.

Die Preisentscheidung: Nicht automatisch unterbieten. Wenn die Marktsituation es zulässt, bleibt der Verkaufspreis höher – und damit mehr Marge im Unternehmen.

02 — Marktchancen nutzen

Wenn Lieferfähigkeit wertvoller wird als der niedrigste Preis.
Ein Wettbewerber bietet einen Artikel günstiger an, kann aber erst in mehreren Tagen oder Wochen liefern. Der eigene Artikel ist dagegen sofort verfügbar. Für eine rein preisbasierte Strategie bleibt der Wettbewerber trotzdem die Referenz. TOPLISTER kann zusätzlich berücksichtigen, wann und ob der Wettbewerber tatsächlich liefern kann.

Die Preisentscheidung: Der Preis kann innerhalb der festgelegten Strategie angehoben werden.
Der Händler nutzt seine bessere Lieferfähigkeit wirtschaftlich, statt einen nicht unmittelbar lieferfähigen Wettbewerber unnötig zu unterbieten.

03 — Bestand steuern

Warum einen knappen Bestand zum niedrigsten Preis verkaufen?
Ein Artikel verkauft sich gut, der verfügbare Bestand sinkt und der nächste Wareneingang liegt noch in der Zukunft. Ein unverändert niedriger Preis kann jetzt dazu führen, dass der Artikel frühzeitig ausverkauft ist.
Wenn Bestandsinformationen zur Verfügung stehen, kann TOPLISTER diese in die Preisstrategie einbeziehen. Sinkender Bestand und die aktuelle Marktsituation können so zu einer bewussten Anpassung des Verkaufspreises führen.

Die Preisentscheidung: Statt den Ausverkauf durch einen aggressiven Preis zusätzlich zu beschleunigen,
kann der Preis angehoben werden. Der vorhandene Bestand wird gezielter über den verbleibenden Zeitraum gesteuert.
Dabei benötigt TOPLISTER keinen vollständigen Zugriff auf Ihre Bestellungen oder Umsätze.
Welche Daten in Ihre Preisstrategie einfließen, bestimmen Sie gemeinsam mit uns.
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